Atemschutzwerkstatt
Die Feuerwehr Hungen verfügt seit dem Stützpunktumbau 1997 über eine eigene Atemschutzwerkstatt. 2007 wurde die Werkstatt schließlich mit neuer Prüftechnik ausgestattet.
Ablauf nach Einsätzen
Der Einsatz unter Atemschutz muss vollständig dokumentiert werden (Atemschutzüberwachung, Meldebogen über eingesetztes Gerät) - diese Dokumentation ist nach FwDV 7 vorgeschrieben und muss bei der Abgabe der Geräte in der Atemschutzwerkstatt abgegeben werden.
Ablauf bei Übungen
Übung macht den Meister. Was in anderen Bereichen Gültigkeit hat, gilt natürlich auch für den Bereich Atemschutz. Daher ist es wichtig, dass jeder Atemschutzgeräteträger regelmäßig an Übungen und Ausbildungen teilnimmt.
Atemschutzsammelstelle
Bei größeren Schadenlagen sollte eine sogenannte Atemschutzsammelstelle eingerichtet werden. Größere Schadenlagen sind Einsätze, bei denen drei oder mehr Trupps gleichzeitig eingesetzt sind oder wenn zu erwarten ist, dass der Einsatz längere Zeit dauert und/oder viele Geräteträger benötigt werden.
CSA-Ausbildung
Jeder Atemschutzgeräteträger muss alle 12 Monate eine Begehung der Atemschutzübungsstrecke absolvieren. CSA-Träger müssen zusätzlich alle 12 Monate an einer CSA-Gewöhnungsübung teilnehmen.

Damit der Sicherungstrupp einem in Not geratenen Atemschutzgeräteträger adäquat Hilfe leisten kann, wurde eine sog. Rettungstasche beschafft. Die Rettungstasche beinhaltet ein zusätzliches Atemschutzgerät (eine Atemluftflasche, einen Druckminderer und einen Lungenautomaten) sowie Material zur Rettung eines Verunglückten.