Die Feuerwehr Hungen verfügt seit dem Stützpunktumbau 1997 über eine eigene Atemschutzwerkstatt.

Reinigung, Wartung und Prüfung:
Atemschutzgeräte und Atemschutzmasken die bei Übungen oder Einsätzen zum Einsatz gekommen sind müssen danach in der Atemschutzwerkstatt demontiert, gereinigt, desinfiziert, getrocknet, montiert und geprüft werden.
Unabhängig von der Benutzung der Masken und Geräte müssen diese halbjährlich in der Atemschutzwerkstatt einer Funktionsprüfung unterzogen werden.

In Druckminderern, Lungenautomaten und Atemschutzmasken sind Teile verbaut, welche in bestimmten Intervallen ausgetauscht werden müssen. Zur lückenlosen Dokumentation - nicht nur der Wartungsarbeiten, sondern auch bei Übungen und Einsätzen - sind sämtliche Trägerplatten, Druckminderer, Lungenautomaten und Atemschutzmasken mit Barcodes versehen und in einer Datenbank erfasst.

Die Feuerwehr Hungen mit ihren 12 Feuerwehren besitzt ca. 96 Atemschutzgeräte, die nach dem Gebrauch gereinigt, teilweise desinfiziert und geprüft werden müssen. Zudem fallen turnusmäßige Prüfungen und Desinfektionsarbeiten an, ganz gleich, ob sich das Gerät im Einsatz befand.

Neben den Atemschutzgeräten sind ca. 140 Atemschutzmasken (Vollmasken) regelmäßig zu reinigen, zu desinfizieren und zu prüfen, ehe sie luftdicht eingeschweißt auf den Einsatzfahrzeugen verlastet werden können.

Füllen von Atemluftflaschen:
Neben den Arbeiten an Atemschutzmasken und -geräten, sind die Atemluftflaschen zu befüllen. Auch dies kann durch die Feuerwehr Hungen selbst erfolgen. Hierzu wird die Umgebungsluft gefiltert, getrocknet und durch einen Kompressor auf 200 bzw. 300 bar verdichtet. Im Stadtgebiet gibt es ca. 130 Atemluftflaschen.