Ehemalige Einsatzfahrzeuge
 
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Ansprechpartner: Björn Neulinger
Erstellt: 22.04.2006

Dekontaminationsmehrzweckfahrzeug (DMF)
Autor:Markus W. Brühl
Erstellt: 22.04.2006
Beitrag:
Fahrz DMF 150x113

Informationen zum Fahrzeug:


Hersteller: MAN
Aufbau: --------
Baujahr: 1978
Besatzung: 1 Staffel (1/5 -> 6 Personen)

Sonstiges: Maschinelle Zugeinrichtung 50 kN
100 kN nach hinten)

Wärmeisolierter Wasserbehälter (4 VA) mit
1 500 Litern Fassungsvermögen

Wasserdurchlauferhitzer DH-2 (50 l/min)

Chlorkalk-Streuvorrichtung mit Elektromotor
und Steuerschalter

Wassersprühvorrichtung

Auszug aus der Beladeliste:


  • 1 Funkgerät FuG 8b
  • 1 Stromerzeuger 5 kVA
  • 1 Elektro-Kreiselpumpe EP 2/4
  • 1 Tragkraftspritze TS 05/5
  • 1 Tragkraftspritze TS 2/5
  • 1 Zumischgerät für Flüssigstoffe
  • 2 Trinkwasserfaltbehälter à 1 500 Liter
  • 10 Paar ABC-Schutzstiefel
  • 10 Gummischürzen
  • 30 ABC-Schutzhandschuhe
  • 1 Duschzelt (Duschzelle, An- und Auskleidezelt)
  • 1 Duschkabine

Einsatzleitwagen 1 (ELW 1)
Autor:Markus W. Brühl
Erstellt: 22.04.2006
Beitrag: Ausgedient - das hat nun das Hungener Einsatzleitfahrzeug "Florian Hungen 11". Seit dem 28. Dezember steht den Feuerwehren der Stadt Hungen ein modernes, leistungsfähiges Fahrzeug als Ersatz zur Verfügung. Ein guter Zeitpunkt, um die Vergangenheit des "alten" ELW 1 noch einmal Revue passieren zu lassen.

Im Jahr 1980 wurde für die Feuerwehren der Stadt Hungen ein Einsatzleitwagen beantragt. Ganze 4 Jahre vergingen, bis das Fahrzeug im Jahr 1984 schließlich in Dienst gestellt werden konnte. Inzwischen waren unglaubliche 500 Stunden freiwilliger und unentgeltlicher Arbeit seitens der Hungener Feuerwehrleute in den Ausbau des Fahrzeugs investiert worden. Besonders zu erwähnen sind dabei Klaus und Hermann Höhle, Hartmut Rosa, Peter und Andreas Bayer, Johann und Andreas Töllich sowie der damalige Wehrführer Bernd Frank.

Fahrz ELW 1 alt


In den 20 Jahren leistete das Fahrzeug bei zahlreichen größeren und kleineren Schadenslagen seine Dienste als Schnittstelle zwischen der zentralen Leitstelle des Landkreises Gießen und der örtlichen Einsatzleitung, bot für diese aber auch nicht selten eine Planungs- und Kommunkationsplattform. Zu diesem Zweck wurden in den vergangenen Jahren auch kleinere Ergänzungen der Ausrüstung vorgenommen. So wurden z. B. die 2m-Handsprechfunkgeräte erneuert, das 4m-Funksystem auf FMS hochgerüstet, ein Autotelefon ein- und schließlich Frontblitzer angebaut.


Fahrz ELW 1 alt Funktisch


Bei der Übergabe des Fahrzeugs am 28. September 1984 sagte Regierungspräsident Wilfried Schmied, damals Bürgermeister der Stadt Hungen, dass der Fuhrpark der Hungener Wehren nun komplett sei. In den rund 20 Jahren bis heute war jedoch noch "einige Bewegung" in der Fahrzeughalle des Stützpunktes Hungen zu beobachten. So ist kein Fahrzeug aus dieser Zeit noch zu finden. Es wurden in den letzten Jahren ein HTLF 16 als Ersatz für den RW 1 und das TLF 16/25, eine DLK 23/12, ein MTW, ein DMF* und ein FmF-Fu*, ein SW 2000 Tr.*, ein LF 16/12 und ein LF 8/6 GG beschafft (ausgemustert wurde der SW 1000). Im nächsten Jahr kommt noch ein Gerätewagen Gefahrgut hinzu. Kann nun nächstes Jahr von einem "kompletten" Fuhrpark gesprochen werden - wohl nicht. Sich ständig ändernde bzw. steigende Anforderungen an die Leistungsfähigkeit der Feuerwehren sowie der technische Fortschritt machen eine Adaptation der feuerwehrtechnischen Ausstattung unabdingbar. Die "Dynamik im Fuhrpark" der Feuerwehren der Stadt Hungen wird hoffentlich nicht nachlassen, so dass die freiwilligen Helfer das nötige technische Rüstzeug auch in Zukunft zur Hand haben werden.

Rüstwagen 1 (RW 1)
Autor: Markus W. Brühl
Erstellt: 10.01.2007
Beitrag:
Fahrz RW 1


Informationen zum Fahrzeug:


Hersteller: Glöckner-Humboldt-Deutz
Aufbau: Magirus (Ulm)
Baujahr:
Dienstzeit: 1975-2003
Besatzung: 1 Trupp (1/2 -> 3 Personen)

Anmerkungen:
Der Rüstwagen wurde 1975 von der Stadt Hungen beschafft. Erst 1981 wurde das hydraulische Rettungsgerät nachgerüstet.

Der Rüstwagen wurde eines Tages aus dem Stützpunkt gestohlen. Die Fahrt des Diebes endete jedoch schon nach wenigen Metern an einem Baum in der Lindenallee. Hierbei wurde der RW stark beschädigt und die Fahrerkabine musste ausgetauscht werden.

Nach der Außerdienststellung wurde der RW 1 zusammen mit dem LF 16 an den Verein "Historische Magirus Feuerwehrfahrzeuge Bayern e. V." verkauft.



Auszug aus der Beladeliste:


3 x Warnweste
2 x Wathose, mit angearbeiteten Schutzschuhen
1 x Paar Beinlinge (Schnittschutz)
2 x Schutzbrille mit auswechselbaren Klarscheiben
1 x Gesichtsschutz zum Feuerwehrhelm 3)
1 x Löschdecke
1 x Feuerlöscher PG 12 H
4 x Arbeitsleine
2 x Schachthaken
1 x Steckleiter, zweiteilig
1 x Strickleiter, mindestens 7m lang, Trittbreite mind. 250 mm
1 x Rettungstuch
3 x Fangleine
1 x Krankentransport-Hängematte 2000 mm x 1500mm
1 x Sanitätskasten SK
3 x Handscheinwerfer Ex-100
3 x Flutlichtstrahler wassergeschützt 1000W
2 x Leitungstrommel A 1-3 x 2,5-45
1 x Aufnahmebrücke für 2 Flutlichtstrahler
1 x Abzweigstück, 3fach, strahlwassergeschützt
1 x Warndreieck nach StVZO
2 x Warnleuchte nach StVZO
2 x Warnflaggen 500x500 mm, weiß-rot-weiß
2 x Winkerkelle beleuchtet, beidseitig rot, Aufschrift "HALT"
1 x Verkehrsleitkegel mit 2 Reflexfolien,
2 x Warnschild "Gefahrenstelle"
2 x Ständer für Warnschild, verzinkt, zur Aufnahme von zwei Warnschildern
2 x Verkehrswarngerät für beidseitigen Lichtaustritt
1 x Vielkanal-Sprechfunkgerät 4m Wellenbereich
2 x Hand-Sprechfunkgerät 2 m Wellenbereich
4 x Stütze, Steifkraft mind. 20 kN, verzinkt, verstellbar von 0,5 bis 0,9 m
2 x hydraulische Winde, Hubkraft 100 kN, Hub 350 mm
1 x Mehrzweckzug Z 16
6 x Bindestrang, 2 m lang, 8 mm Durchmesser
1 x Spreizer SP 30-E
5 x Seil mit verschiedenen Längen
1 x Bindedraht, 10 m lang
1 x Stromerzeuger 5 kVA mit Zubehör
1 x Motorsäge mit Verbrennungsmotor, mit 400 mm Schwertlänge und Zubehör
2 x Mulde
1 x Kantenreiter
10 x Bauklammern verschiedener Größen
4 x Schäkel in verschiedenen Größen
5 x Keil aus Hartholz
8 x Unterlegbole
1 x Brechstangen in verschiedenen Größen
1 x Werkzeugkasten
1 x Brennschneidgerät, Azetylen- Sauertsoff, tragbar
2 x verschiedene Hämmer
2 x Axt
1 x Beil
4 x Spaltkeil aus verschiedenen Materialien
1 x Bolzenschneider für Rundmaterial bis 12 mm Durchmesser
1 x Schrotmeißel
2 x Spaten
1 x Kreuzhacke
2 x Stechschaufel
2 x Stoßbesen
1 x Doppelkanister, mit 5/2 Liter Inhalt
1 x Kanister 10 l Kraftstoff für Stromerzeuger
1 x Schleppstange
4 x Unterlegkeile vers. Größen
1 x Kübelspritze
4 x Rettungsgerät
1 x Steckleiter, zweiteilig
1 x Krankentrage N
1 x Flutlichtstrahler, 230V, 1000 W
1 x Stativ, auf mind. 3,5 m ausziehbar mit Aufsteckzapfen C, mit Sturmverspannung
2 x Leuchte für rotes Dauerlicht (Sturmlaterne)
1 x Satz Lichtfackeln
4 x Stütze, Steifkraft mind. 20 kN, verstellbar von 1,75 bis 3 m
1 x Hebebaum, ca. 3 m lang
1 x Hakenkette mit Verkürzungsklaue (Klauengehänge)
1 x Hebesatz
1 x Satz Rüstholz
1 x Einreißhaken
1 x Brechwerkzeug BW
1 x Blechaufreißer
1 x Dunggabel

RW 11 2009 01

RW 11 2009 02
Link: http://www.magirus-bayern.de/

Tanklöschfahrzeug 16/25 (TLF 16/25)
Autor: Markus W. Brühl
Erstellt: 10.01.2007
Beitrag: Im April 2003 löste das neue HTLF 16 das TLF 16/25 ab. Das Fahrzeug verblieb im Stadtgebiet und ist fortan in Hungen-Langd stationiert.

Fahrz TLF 16/25 alt

Fahrz TLF 16/25 alt offen

Schlauchwagen 1000 (SW 1000)
Autor: Markus W. Brühl
Erstellt: 04.01.2007
Beitrag:
Fahrz SW 1000 alt

Informationen zum Fahrzeug:


Hersteller: Mercedes-Benz
Aufbau: Ziegler
Baujahr: 1973
Besatzung: 2 Personen

Anmerkungen:
Der SW 1000 wurde in den letzten Jahren in Hungen als Gerätewagen "Öl" genutzt. Hierzu wurde das Fahrzeug komplett umgebaut. Von der eigentlichen Beladung eines Schlauchwagens war so gut wie nichts mehr übrig geblieben.

Das Fahrzeug befindet sich heute in Privatbesitz und dient als Verkaufswagen auf Straßenmärkten.

Auszug aus der Beladeliste:


  • 1 Funkgerät 4 m (FuG 7 b)
  • 1 Handsprechfunkgerät (FuG 10)
  • 2 Handscheinwerfer
  • große Anzahl Besen
  • große Anzahl Schaufeln
  • einige Sack Bindemittel
  • Bindemittelausbringeinrichtung
  • Zubehör für Ölsperre für Gewässer
  • Bindemittelausbringeinrichtung für Gewässer
  • 1 Tauchpumpe
  • 1 Industriesauger (zum Aufnehmen von Wasser)
  • geringe Menge Schlauchmaterial
  • 1 Steckleiter 4-teilig

Drehleiter (Metz) DLK 23/12
Autor: Björn Neulinger
Erstellt: 29.04.2008
Beitrag: DLK 23-12 alt 600 x 399

Informationen zum Fahrzeug:


Hersteller: Mercedes-Benz
Aufbau: Metz
Baujahr:
Dienstzeit: 1975 - 2000
Besatzung: 1 Staffel (1/5 -> 6 Personen)

Anmerkungen:
  • Fahrgestell: Mercedes Kurzhauber Typ LF 1313 (168 PS)
  • Der Leiterpark kann sowohl vom unteren Bedienstand als auch vom Korb aus gesteuert werden
  • Der Korb muss an der Einsatzstelle montiert werden
  • Krankentragenhalterung zur Verletztenrettung
  • Wenderohr
  • B-Schlauchhaspel am Heck
  • 5 kVA Stromerzeuger zur Versorgung der am Korb montierbaren Scheinwerfer


Die DLK 23/12 wurde infolge eines Brands bei der Fa. Moha (heute Hochwald) mit finanzieller Unterstützung zahlreicher Hungener Firmen und Bürger beschafft. Nicht nur im Stadtgebiet Hungen verrichtete die DLK zuverlässig ihren Dienst, sondern auch bei vielen überörtlichen Einsätzen (wie zum Beispiel beim Kirchturmbrand in Laubach-Gonterskirchen oder aber bei einem Scheunenbrand in Laubach). Die DLK wurde 2000 verkauft und ist wahrscheinlich noch immer im Dienst.

Auszug aus der Beladeliste


Fahrer- Mannschaftsraum
2 x Handscheinwerfer
2 x Handsprechfunkgeräte 2 m
1 x Funk 4 m

Sitzbank / Gerätekasten
1 x Wagenheber ( 120 kN )
2 x Fangleinen
2 x Feuerwehrbeile
2 x Warnlampen
1 x Zubehör f. Wendestrahlrohr
1 x Krankentrage

Trittbrett links
1 x Auffahrbohle
1 x Feuerwehraxt
1 x Axt
2 x Mehrzweckleinen
1 x Tierrettungssack
1 x Spaten

Trittbrett rechts
1 x Standrohr
1 x Schlüssel C (Unterflurhydrant)
1 x Schlüssel B (Überflurhydrant)

Aufbauten
4 x Absperrkegel
1 x Krankentragegestell
1 x Wendestrahlrohr
1 x Stromerzeuger 5 kVA


Gerätefach: 1
1 x Motorsäge Stihl Elektro
2 x Motorsägen Zubehör
1 x Werkzeugkasten
1 x Doppelkanister
1 x Paar Beinlinge
1 x Forsthelm

Gerätefach: 2
1 x D – Strahlrohr
2 x CM – Strahlrohre
1 x Druckschlauch C - 30 – K
1 x Druckschlauch C - 10 – K
1 x Druckschlauch C - 2,5 – K
2 x Druckschlauch C - 20 – K

Gerätefach: 3
2 x Scheinwerfer 1000 W

Gerätefach: 4
1 x Feldspaten
1 x Verteiler
1 x Druckschlauch B - 35 – K
2 x Druckschläuche B - 20 – K

Gerätefach: 5
2 x Unterleghölzer
1 x Abschleppseil
1 x Schäkel

Gerätefach: 6
1 x Hampfseil 15 m
2 x Unterleghölzer

Löschgruppenfahrzeug 16 (LF 16)
Autor: Björn Neulinger
Erstellt: 03.05.2008
Beitrag:
LF 16 alt 600 x 399


Informationen zum Fahrzeug:


Fahrzeugtyp: LF 16
Hersteller: Glöckner-Humboldt-Deutz
Aufbau: Magirus
Leistung: 150 PS
Wassertank: 800 ltr.
Baujahr: 1966
Dienstzeit: 1966-1990
Besatzung: 1 Gruppe (1/8 -> 9 Personen)

Besonderheiten:
Im Jahre 1965 stellte der technische Prüfdienst fest, dass das im damaligen Stützpunkt von Hungen stationierte Fahrzeug - ein TLF15 - seine geforderten Leistungen nicht mehr erbringen konnte. Deshalb stellte der damalige Ortsbrandmeister Frank einen Antrag zur Beschaffung eines neuen Löschfahrzeugs. Es sollte ein LF 16 werden, um die Brandsicherheit in Hungen zu gewährleisten. Da die Stadt Hungen zur damaligen Zeit bereits 2 Magirus Deutz in ihrem Besitz hatte (TLF 15, SKW), sollte es wieder ein Magirus Deutz werden.

Die Firma Willi Schade aus Frankfurt am Main unterbreite der Stadt ein Angebot, welches nach vielen Änderungen im Juni 1966 endlich zum Auftrag wurde. Die Firma Magirus Deutz bekam den Auftrag zur Fertigung unseres LF 16, welcher damals 69 000 DM gekostet hat. Im September desselben Jahres rief die Firma Magirus Deutz an und sagte, dass LF 16 sei fertig und könne geholt werden. So machten sich einige Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Hungen nach Ulm auf, um das LF16 zu holen. In Ulm wurden Sie in das Fahrzeug eingewiesen, anschließend ging es nicht voll bestückt wieder nach Hungen.

Laut Archiv der Stadt Hungen erfolgte die vollständige Bestückung und technische Abnahme im Januar 1967. Von dieser Zeit an versah das LF 16 bis zu seiner Ablösung im Jahre 1991 in Hungen seinen Dienst. Von 1991 bis 2003 war das LF 16 dann in Hungen-Langd stationiert. Bei all seinen Einsätzen in Hungen und Langd ließ es seine Besatzung nie im Stich.

Im Jahr 2003 wurde das LF 16 an unsere Freunde vom „Historischen Magirus Deutz Feuerwehrfahrzeuge e. V. verkauft und steht seitdem in Kienberg Oed in der Nähe von Traunreut. Im Jahr 2007 kauften wir das LF 16 von unseren Freunden ab und kümmern uns seitdem um den Erhalt.

Daten laut Fahrzeugschein aus dem Jahre 1966
Art des Fahrzeuges: Feuerwehrfahrzeug LF 16, mit Geländefahrgestell
Hersteller: Klöckner-Humboldt. Deutz
Typ: F. Magirus 150 D 10 A
Motor: F 6 L 714
Leistung: 150 PS bei 2300 U/min
Antriebsart: Diesel
Aufbau: Klöckner-H. Deutz, geschlossener Kasten
Sitzplätze gesamt: 9 Sitze
Rauminhalt des Tanks/Pumpe 0,8 cbm für Wasser/ Magirus FPH 16/8
Höchstgeschwindigkeit: 83 km/h
Tag der ersten Zulassung: 22.08.1966

Sonderausstattung: Tachograf, Martinshorn mit 4 Membran-Schallbechern, vorderer A-Saugstutzen, motorunabhängige Mannschaftsraumheizung, Reißverschluss im Dachhimmel für späteren Funkeinbau, Betriebsstundenzähler für Pumpe, handgemaltes Wappen auf beiden Türen

Beladeliste des LF 16 bei seiner Auslieferung im Jahre 1966
1 x vollständige Meldertasche
3 x Signaltaschenlampen, dreifarbig
1 x Kübelspritze 10 l. vollst. m. 5m D-Schlauch u. Strahlrohr
1 x Brechstange flach
1 x Feuerlöscher PG 12
1 x Handleuchte explosionsgeschützt
2 x Handscheinwerfer mit Batterie, Blink lichteinr. U. aufsetzbarer Gelblichtkalotte
2 x Sicherungsleuchten tragbar
1 x Leitungstrommel mit 25 + 2 m Kabel und Steckvorrichtung B/C
1 x Hydr. Heber 10 t
2 x Hartholzbohlen
1 x Wagenheber
2 x Schäkel verzinkt
4 x Bindestrang
1 x Abschleppseil 5 m Stahl mit Warntuch
1 x Sanitätskasten, groß
1 x Piassavabesen mit Stiel
1 x Holzaxt mit Stiel
2 x Dunkhacke mit Stiel
1 x Fahrgestellwerkzeugkasten
1 x Montagewerkzeugkasten
1 x Zugsäge 1000 mm mit Griffen
1 x Sauerstoff-Schutzgerät
3 x Pressluftatmer Fabrikat Auer Typ Da 58/1600
3 x Feuerwehraxt
2 x Spaten lang
1 x Stromwerkzeugkasten
6 x Schlauchhalter 1,6 m
1 x Paar Schlauchbrücken
6 x Fangleinen 20 m spiralgeflochten
6 x Tragebeutel mit Gurthaken und Trageleine
1 x Schlüssel für Unterflurhydrant
1 x Schlüssel für Überflurhydrant
1 x 2-B Standrohr, kopf drehbar
2 x Schachthaken
5 x Kupplungsschlüssel A-B-C
4 x Schaummittelbehälter PL 20 l
2 x Strahlrohr BM
4 x Strahlrohr CM
1 x Strahlrohr DM
2 x Sicherungsleuchten tragbar
2 x Verteiler B-CBC
2 x Übergangsstück B-C
1 x Übergangsstück C-D
1 x Druckbegrenzungsventil
2 x Segeltuchbeutel mit je 5 Schlauchbinden B und C
1 x Reservekraftstoffbehälter 20 l
1 x Ausgussstutzen für Kraftstoffbehälter
16 x C-Druckschlauch 15 m
1 x Hydr. Winde 5 t mit verstellb. Klaue
2 x Radkeil
1 x Einheitskrankentrage klappbar mit Decke
2 x Mulden
1 x Brechstange flach 700mm 8kt.
1 x Kaminfegerwerkzeug
1 x B-Druckschlauch 5m
1 x D-Druckschlauch 5m
1 x Segeltuchbeutel mit div. Fackeln
14 x B-Druckschlauch 20 m
2 x Schlauchhaspel tragbar mit Schlauchhalteriemen
1 x Strahlrohr CM
1 x Hanfseil 15 m, 24 mm
2 x Asbesthaube gefüttert mit Drahtmaske
2 x Paar Asbesthandschuhe
1 x A-Saugkorb mit Rückschlagventil
1 x A-Saugschutzkorb (Draht)
1 x Sammelstück A-2B, mit Rückschlagklappe
1 x Segeltucheimer 10 l mit Ausguss
1 x Halteleine 20 m (für Saugleitung) mit Karabinerhaken verzinkt
1 x Steckleiter 4-teilig
1 x Ersatzrad
1 x Schiebeleiter 3 teilig
2 x Hakenleiter
1 x Einreißhaken schwer mit 1-teiligem Stiel
1 x Schlauchhaspel fahrbereit mit Schlauchhalteriemen Luftbereift
4 x A-Saugschlauch 2,5 m
2 x Auffahrplatte
1 x Sprungtuch
1 x Segeltuchmit 2 x Warnflaggen weiß-rot-weiß
1 x Warnschildgarnitur, bestehend aus 2 lichtrefl. Schildern mit Ständern
Link: http://www.lf16-hungen.de

Schlauchkraftwagen (SKW)
Autor: Björn Neulinger
Erstellt: 03.05.2008
Beitrag:
Fahrz SKW 600 x 400


Informationen zum Fahrzeug:


Fahrzeugtyp: Schlauchkraftwagen (SKW)
Hersteller: Magirus Deutz
Aufbau: Bauer
Baujahr: 1965
Dienstzeit: 1965-1989
Besatzung: 1 Staffel (1/5 -> 6 Personen)

Besonderheiten:
Erster großer Einsatz beim Brand der Moha im Jahre 1974.

Auszug aus der Beladeliste:



1 x eingeschobene TS Metz 8/8
1 x Verbandskasten
1 x Werkzeugkasten
1 x Tragetuch
2 x Feuerwehr Äxte
2 x Flankierschläuche 5 Meter
6 x Saugschläuche
6 x Kupplungsschlüssel für Saugschläuche
1 x Saugkorb
1 x Fangleine
4 x Verteiler
1 x Vierteilige Steckleiter
4 x Übergangsstück B-C
4 x Übergangsstück C-D
1 x Übergangsstück A-B
3 x Handlampen
5 x Warnwesten
1 x Feuerlöscher PG 12
1 x B Strahlrohr
3 x C Strahlrohr
1 x D Strahlrohr
1 x Standrohr
3 x Arbeitsleinen
1 x Mechanischer Rüstsatz (Spaten, Äxte, Brechstange)
1440 Meter B - Schläuche in Buchten verlegt im Heck
210 Meter C- Schläuche
2 x Winkerkellen
1 x Kübelspritze mit 5 Meter D-Schlauch
2 x Einreißhaken
Je 1 x Brechstange lang und kurz
2 x Schachthaken
2 x Einreißhaken

Hessen TLF (TLF 15)
Autor:Björn Neulinger
Karl Linsig
Erstellt: 30.01.2008
Beitrag: Fahrz TLF - 1

Informationen zum Fahrzeug:

Hersteller: Magirus Deutz
Aufbau: Magirus Deutz
Baujahr: ca. 1950
Dienstzeit: 1950 - 1978
Besatzung: 1 Staffel (1/5 -> 6 Personen)

Anmerkungen:
Das Fahrzeug hat eine Magirus Vorbaupumpe (1500l/min) und einen fest eingebauten Löschwasserbehälter mit 1500 Litern Fassungsvermögen.
Am Fahrzeugheck war eine Tiefsaugvorrichtung verbaut. Das TLF15 wurde vom Land Hessen im Jahre 1950 für unsere Wehr beschafft. Deshalb hatte dieser Fahrzeugtyp auch den Beinamen Hessen TLF.

Bei uns wurde das Fahrzeug unter dem Namen "Rosi" bekannt. Unsere "Rosi" verbrachte ihren Dienst zuverlässig im Stadtbereich von Hungen.

Das Fahrzeug wurde schließlich von einer Privatperson aus Südhessen angekauft und komplett restauriert. "Rosi" kann heute für Feierlichkeiten gemietet werden.

Auszug aus der Beladeliste:

Auf dem Dach:
  • 1 x Vierteilige Steckleiter
  • 1 x Klappleiter mit Einreißhaken
  • 4 x Saugschläuche mit 2,5 Metern
  • 4 x Schlauchbrücken


Außen am Fahrzeug:
  • 4 x Saugschläuche mit 2,5 Metern (zwei je Seite auf den Trittbrettern)
  • 1 x Handwerkzeugkiste


Im Fahrzeug:
  • 5 x 20 Meter B Schläuche
  • 8 x 15 Meter D Schläuche
  • 5 x 15 Meter C Schläuche
  • 1 x Standrohr
  • 1 x B Strahlrohr
  • 3 x C Strahlrohr
  • 1 x D Strahlrohr
  • 1 x Verteiler B und C
  • 1 x Feuerlöscher PG 12
  • 1 x Mechanischer Rüstsatz (Spaten, Äxte, Brechstange)
  • 2 x Heeresatmer (Vorgänger des heutigen Atemschutzgerätes)
  • 1 x Saugrohr
  • 1 x Haspel mit 15 Meter Hochdruckschlauch
  • 1 x Wasserstrahlpumpe
  • Schaummittelbehälter


Nachträgliche Einbauten durch Eigenleistung:
  • 1 x Mittelschaumrohr
  • 1 x Luftschaumrohr
  • 1 x Schnellangriff mit C Schläuchen zum ausziehen für 2 Trupps
  • Richtungsweiser zum Ausklappen ersetzt durch handelsübliche Blinker
  • Frühere Blitzer wurden durch Rundumleuchten ersetzt (heute wieder im Zustand von 1950).


Besonderheit aus dem Kaufvertrag aus dem Archiv der Stadt Hungen:
„Dieselkraftstoff für die Überfahrt ist bei der Überführung mitzubringen. Für die Ausführung des Auftrages benötigen wir 1992 Kg Eisen, welches wir von der zuständigen Landesfeuerwehr-Behörde erhoffen.“

Magirus Goliath
Autor: Björn Neulinger
Erstellt: 29.04.2008
Beitrag: Magirus Goliath 600 x 399

Informationen zum Fahrzeug:


Hersteller (Motor): Breuer Werk, Frankfurt am Main/Höchst
Motor: 2 Zylinder, 2 Takt
Hubraum: 908 ccm
Leistung: 26 PS
Hersteller (Pumpe): Magirus Deutz, Ulm
Pumpe: Goliath II, P IIa-31
Nennleistung: 800 l (bei 8 bar)

Anmerkungen:
Der Wagen (Lafette) wurde von Magirus Deutz hergestellt, die Räder sind aus Holz mit Gummiauflage auf der Lauffläche. Die Pumpe ist aus Leichtmetall gefertigt.

Die Tragkraftspritze wurde im Jahre 1934 für die Freiwillige Feuerwehr Hungen beschafft. Weltweit wurden nur 25 Stück dieses Typs gebaut.

Herausragende Einsätze:
  • Bereits 1934 hatte die Tragkraftspritze ihren ersten großen Einsatz beim Brand der Firma Himmelsbach, Nidda. Hier war die Tragkraftspritze mit ihrer Mannschaft die erste und letzte Wehr am Brandherd und lief über 6 Stunden am Stück. Außer der Tragkraftspritze aus Hungen wurden noch 14 weitere Spritzen eingesetzt.
  • Im Jahre 1935 war die Hungener TS bei einem Brand in Geiß-Nidda im Einsatz.
  • Den ersten großen Einsatz in Hungen hatte die TS 1937 bei einem Großbrand in Untertorstraße.
  • Ein Jahr später war die TS bei einem Großbrand in Villingen im Einsatz.


Die Tragkraftspritze befindet sich heute noch in Besitz der Feuerwehr Hungen und wurde anlässlich eines Jubiläums restauriert. Leider ist der Motor nicht mehr funktiontstüchtig.

Beladung:


4 x B-Saugschläuche 1,5 Meter, dazugehöriges Material
1 x Standrohr
2 x C-Strahlrohre
1 x B-Strahlrohr
1 x Schlauchhaspel mit 5x 15 Meter C-Schlauch rechts
1 x Schlauchhaspel mit 5x 20 Meter B-Schlauch links

Lieb Leiter
Autor: Björn Neulinger
Erstellt: 12.04.2011
Beitrag:
Fahrz Lieb Leiter


Informationen zum Fahrzeug:


Indienststellung: 1928
Außerdienststellung: 1972

Besonderheiten:

Im Jahre 1927 musste sich die Stadt Hungen auf die Suche nach einer neuen Leiter begeben.
Die in die Jahre gekommene Magirus Leiter musste durch eine neue ersetzt werden.
Viele Angebote wurden eingeholt, auch von der Firma Hermann Schellhorn aus Offenbach.
Die Firma Schellhorn war der Generalvertreter der Firma, J.G.Lieb Söhne AG Blaubeuren, in Hessen.

Angeboten wurde der Stadt Hungen folgende Leiter aus dem Sortiment von Lieb:
„Original-Lieb-Patentleiter, Konstruktion 10F ohne Stützen. Geringe höhe in Fahr und Magazinstellung. Günstige Gewichtsverteilung in Fahrstellung. Leichte Fahrbarkeit durch niedere Gesamtlänge und das geringe Gewicht. Günstige Schwerpunktlage bei jeder Neigung.“
Die Steighöhe sollte 12 Meter betragen.

Die Leiter, wie oben beschrieben, wurde bei der Firma Schellhorn bestellt und im Jahre 1928 ausgeliefert. Sie kostete damals 1183 Reichsmark, was heute umgerechnet 4697 Euro sind.
Zur damaligen Zeit kurz nach der Währungsreform sicher eine stolze Summe.

In den Jahren ihrer Dienstzeit musste Sie bei vielen Einsätzen ihre Tauglichkeit unter Beweis stellen, was die Lieb Leiter auch stets gut und zuverlässig leistete.

Nach Ihrer Außerdienstellung blieb sie im Besitz der Freiwilligen Feuerwehr Hungen und wurde restauriert und ist noch heute in einem guten Zustand.

Mannschaftstransportwagen (MTW)
Autor: Björn Neulinger
Erstellt: 13.04.2011
Beitrag:
Fahrz MTW Rumpelstilzchen 600 x 400


Informationen zum Fahrzeug:


Indienststellung: 1956
Außerdienststellung: 1973

Die Freiwillige Feuerwehr beschaffte aus eigenen Mitteln einen Mannschaftstransportwagen. Der Opel Blitz S mit der Typenbezeichnung L 701 und mit 3 Tonnen Nutzlast sollte neben unseren Kameraden auch den TSA (Tragkraftspritzenanhänger) zu den Einsätzen bringen bzw. ziehen.

Unsere Kameraden kennen den Opel Blitz als „Rumpelstilzchen“, er war stets zuverlässig. Den Umzug in den damaligen Stützpunkt 1973 schaffte er nicht, er wurde verkauft und er wurde durch den VW Bulli T1 ersetzt.

Schlossspritze
Autor: Björn Neulinger
Erstellt: 13.04.2011
Beitrag:
Fahrz Schlossspritze 600 x 400


Informationen zum Fahrzeug:


Indienststellung: 1876
Außerdienststellung: 1930

1876 erfolgte die Übergabe der neuen Schlossspritze an die Feuerwehr Hungen durch die Fürsten-Familie Solms-Braunfels.
Unsere Feuerwehr musste für die Instandhaltung der Spritze aufkommen. Ab 1919 wurde sie vom Schloss im damaligen Gerätehaus untergebracht. Die Schlossspritze wurde von der Firma Hönig in Köln gebaut und hatte einen Wasserkasten mit 420 Liter Fassungsvermögen.
Ihr Wasserstrahl, es musste mit Muskelkraft gepumpt werden, erreichte eine Wurfweite von 26 bis 29 Metern. Die Schlossspritze wurde 1976 wieder an das Schloss übergeben.

Zu erwähnen sind einige Brände, wo sie immer zuverlässig arbeitete:
1876 Brand im städtischen Armenhaus
1879 Brand in Kalköfen am Müllerweg
1880 Brand Gerbhaus Karl Schmidt

Mannschaftstransportwagen (MTW)
Autor: Björn Neulinger
Erstellt: 13.04.2011
Beitrag:
Fahrz MTW 600 x 400


Informationen zum Fahrzeug:


Indienststellung: 1973
Außerdienststellung: 1981

Die Freiwillige Feuerwehr musste sich im Jahre 1973 auf die Suche nach einem neuen Mannschaftstransportwagen machen, da der alte "seinen Geist" aufgegeben hatte. In Büdingen fand man schließlich einen „Bulli T1“. Leider war er nicht mehr in einem sehr guten Zustand. Seine Zeit als Nutzfahrzeug einer Bäckerei und eines Malerbetriebs hatte sichtlich Spuren hinterlassen. Einige unserer Kameraden zerlegten den „Bulli T1“ komplett und bauten ihn wieder auf. Schließlich wurde er in RAL 3000 lackiert sowie Blaulicht und Funk eingebaut. Bis 1980 stand er im Dienst der FF Hungen, bevor er in seinen wohl verdienten Ruhestand gehen konnte.

Magirus Leiter mit Holmen und Abrotzspritze
Autor: Björn Neulinger
Erstellt: 13.04.2011
Beitrag:
Fahrz Abprotzspritze 600 x 400


Informationen zum Fahrzeug:


Im Jahr 1890 kaufte sich die Stadt eine mechanische Leiter mit Holmen der Firma Magirus in Ulm (rechts im Bild), ausgezogen 14 Meter hoch. Im Jahr 1881 wurde ein Abrotzspritze gekauft, Hersteller ist nicht bekannt. Zu sehen ist sie in der Bildmitte.

Die Leiter war bis 1928 im Einsatz bevor eine neue Leiter beschafft wurde. Die Spritze hingegen war noch mit den 3 anderen Spritzen bis in das Jahr 1934 im Einsatz. Die Abrotzspritze ist noch heute im Besitz unserer Wehr.

Zu erwähnen sind ein Großbrand im Jahre 1897 bei der Firma August Schäfer in der Lindenstraße und ein Großbrand 1902 in einer Brikettfabrik in Trais-Horloff.

Mannschaftswagen Adler
Autor: Björn Neulinger
Erstellt: 13.04.2011
Beitrag:
Fahrz Adler 250 x 167


Informationen zum Fahrzeug:


Marke: Adler Diplomat Standard 8
Hersteller: Adler Werke in Frankfurt am Main
Baujahr: 1938
Indienststellung: ca. 1939
Außerdienststellung: 1956


Der Adler wurde ca. 1939 vom Kreisamt für unsere Wehr beschafft und war das erste Auto unserer Wehr das einen Motor hatte. Bestückt war der Adler mit Lösch- und Rettungsgeräten. Er zog einen TSA mit einer Magirus Spritze. In seiner Zeit im Stadtgebiet von Hungen lief er immer zuverlässig, wenn er einmal in Gang gekommen war.

Im Einsatz war der Adler bspw.:
1942 Brand in Molkerei Niddaer Str.
1940-1945 Einsätze nach Luftangriffen in Frankfurt am Main und Gießen
1952 Brand Filterfabrik Straßburger Bahnhofsstr.
1955 Brand in Dampfziegelei

Im Jahre 1956 wurde er durch einen Opel Blitz ersetzt und an die Feuerwehr in Allendorf Lumda verkauft.

Auszüge aus dem Kaufvertrag: (Quelle Archiv der Stadt Hungen)
„Verkauft an die Freiwillige Feuerwehr Allendorf/Lumda, wie folgt: Drei Reifen mit Schläuchen im Wertersatz von 50%, eine Steckleiter, dreiteilig eine Schlauchhaspel und eine Kübelspritze.“

LF 8
Autor: Björn Neulinger
Erstellt: 13.04.2011
Beitrag:
Fahrz LF 8 600 x 400


Informationen zum Fahrzeug:


Als erstes motorisiertes Feuerwehr-Fahrzeug in Hungen wurde 1943 für die Stadt Hungen ein LF 8 angeschafft. Es fuhr sicherlich zahlreiche Einsätze in den Kriegsjahren. Nach dem Krieg wurde das LF 8 von französischen Kriegsgefangenen für ihre Heimfahrt genutzt und tauchte nie wieder auf.

Besonderes:
Daten aus dem Archiv der Stadt Hungen:
Ausgeliefert wurde der LF 8 am 21.7.1943
Hersteller: Mercedes-Benz, Daimler-Benz AG Stuttgart-Untertürkheim
Fahrgestell: Typ L 1500 F
Fahrgestellnummer: 301026 0452
Motor-Nummer: 1590250095
Hubraum: 2594
PS: 60
Plätze: 9
Kennzeichen: Pol. 201715