| Rubrik: | Brandschutz | ||
| Autor: | AG Öffentlichkeitsarbeit | ||
| Erstellt: | 20.07.2010 | ||
| Beitrag: | Funktionsweise von RauchmeldernSo funktioniert ein optoelektrischer RauchmelderEin Prüfblitz durchleuchtet alle paar Sekunden die Messkammer des Rauchmelders. Durch ein spezielles Bausystem gelangen bereits feinste Rauch- ,aber auch Staubpartikel, die mit dem bloßem Auge überhaupt noch nicht wahrgenommen werden, in die Messkammer. Sind Rauchpartikel in der Messkammer, wird der Blitz reflektiert. Das reflektierte Licht trifft auf eine Fotozelle, die über eine ausgereifte Elektronik den Alarm auslöst. Da mehrere qualitativ hochwertige Rauchmelder miteinander verbunden werden können, wird damit zugleich auch bei anderen Rauchmeldern im Haus der ohrenbetäubende Alarm ausgelöst. So alarmiert ein RauchmelderDer vom Rauchmelder ausgelöste schrille Alarm (meist über 80db) ist selbst bei Discomusik noch hörbar. So kann rechtzeitig Schlimmeres verhindert werden. Man bekommt die nötige Zeit, um die Familie, Mitbewohner und Nachbarn in Sicherheit zu bringen und den Schaden an Hab und Gut zu begrenzen. Wartung & InstallationWelche Energieversorgung ist zu wählen?Zur Zeit sind Melder verfügbar, die entweder über eine Batterie, über Netz oder über Netz und Batterie betrieben werden. Bei dem Anspruch, dass die Installation von jedermann ausgeführt werden kann, kommt für die einfache Nachrüstung von privaten Haushalten nur der batteriebetriebene Rauchmelder in Frage. Melder mit Netzanschluss kommen zur Nachrüstung kaum in Betracht, da der Anwender in aller Regel einen Anschluss an einen Deckenauslass oder eine entsprechende nachträgliche Leitungsverlegung nicht selbst vornehmen kann. Die nachträgliche Installation durch einen Fachmann würde zum Teil erhebliche Kosten verursachen. Für Neubauten stellt sich die Situation anders da. Denkt man schon bei der Planung an die Installation der Rauchmelder, sollte man sich für einen netzbetriebenen Rauchmelder mit zusätzlicher Batterie entscheiden. Was ist bei der Wartung besonders wichtig?Drei Punke sind hier von besonderer Wichtigkeit:
Wo installiere ich die Rauchmelder am besten?Für den besten Schutz sollten Rauchmelder in allen Räumen, Fluren, Lager- Keller- und Speicherbereichen montiert werden. Auf jeden Fall sollten aber in jeder Etage und in jedem Schlafraum ein Melder installiert sein. In Garagen und Badezimmern ist eine Installation nicht immer sinnvoll, da Rauchmelder nicht für staubige und feuchte Räume konzipiert sind. Wollen Sie in der Küche einen Rauchmelder aufhängen, ist dies nur dann ratsam, wenn Sie zu Herden (oder offenen Kaminen etc.) mindestens vier Meter Abstand halten können. ![]() Wollen Sie einen Rauchmelder unter einem Giebeldach montieren, ist es wichtig, dass Sie zum Giebel ca. 30 - 50 cm Abstand einhalten, da sich im oberen Bereich rauchfreie Luft ansammeln kann. ![]() Außerdem sollten Sie darauf achten, den Rauchmelder nicht in der Nähe von Leuchtstoffröhren oder auf Deckenbalken zu montieren. ![]() Für einen optimalen Schutz sollten Sie in folgenden Bereichen Ihres Hauses Rauchmleder installieren: ![]() | ||
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