Technische Geräte
 
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Beitrag Rollcontainer - Technische Hilfeleistung
Erstellt: 26.09.2009
Beitrag: Rollcontainer 1

Rollcontainer 2

Beitrag Dreierschutz und Schaumschnellangriff
Autor: Jörg Kießwetter
Erstellt: 02.01.2008
Beitrag: Fahrzeug: HTLF 16

In Fortsetzung dieser Reihe soll hier der sog. Dreierschutz in Verbindung mit dem Schaumschnellangriff am Beispiel des HTLF vorgestellt werden.

Als Dreierschutz bezeichnet man die Vornahme von drei verschiedenen Löschmitteln.

Diese drei Löschmittel sind:

► Löschpulver
► Löschschaum
► Wasser

Die für den Dreierschutz benötigten Gerätschaften in gestautem Zustand:

Geräte Dreierschutz 1

Dreierschutz in vorgenommenen Zustand:

Geräte Dreierschutz 2

Der Schaumschnellangriff des HTLF:
Die für den Schaumschnellangriff benötigten Gerätschaften sind alle mit Absicht in einem Geräteraum untergebracht, um zum Aufbauen des Schnellangriffs nicht um das Fahrzeug herumgehen zu müssen.
► Der Zumischer wird direkt an den B- Pumpenabgang gekuppelt.
►Der Ansaugschlauch wird in den Schaummittelbehälter gesteckt, ohne dass dieser vom Fahrzeug genommen werden muss.
►Das Schlauchmaterial und die Schaumrohre sind ebenfalls in diesem Geräteraum gestaut.
Link: /wps/hungen/dl/det/FF-Hungen/1555/

Beitrag Beleuchtungssatz - Scheinwerfer mit Stativ
Autor: Jörg Kießwetter
Erstellt: 08.10.2007
Beitrag:
  • Verwendung: Ausleuchten von Einsatzstellen
  • Fahrzeug: HTLF 16, LF 16/12, (DLK 23/12)

Geräte_Stativ_Transportzustand
Ein Beleuchtungssatz besteht aus:

- 1 Dreibeinstativ
- 1 Scheinwerferbrücke
- 2 x 1000 Watt Scheinwerfer
- 3 Abspannleinen

weiterhin:

- min. 1 Kabeltrommel
- 1 Dreifach-Verteiler

Dieser Beleuchtungssatz ist in dieser Form bei der FF Hungen auf zwei Fahrzeugen verlastet: einer auf dem LF 16/12 und einer auf dem HTLF 16.

Das Dreibeinstativ lässt sich teleskopartig bis auf ca. 4,5 Meter ausziehen. In den drei Beinen sind Verlängerungen eingelassen, die ebenfalls herausgezogen werden.
Geräte_Stativ_ausgezogen


Das ausziehbare obere Ende schließt mit einem Normzapfen ab. Der Normzapfen hat an allen Beleuchtungsgeräten den gleichen Durchmesser und die gleiche Länge sowie eine Rille, in die eine Sicherungsschraube des montierten Geräts eingreifen kann.

Auf den Normzapfen des Stativs wird nun die Scheinwerferbrücke aufgesetzt. Sie hat wiederum an den Enden zwei weitere Normzapfen zur Aufnahme der Scheinwerfer.

Die Scheinwerfer sind sowohl in der Neigung als auch in der Seitenrichtung stufenlos
ausrichtbar und werden über den Verteiler und die Kabeltrommel mit einer Stromquelle verbunden.

Geräte Stativ abgespannt





Das Stativ mit ausgebrachten Abspannleinen.

Es empfiehlt sich, die Abspannleinen ab einer bestimmten Ausfahrhöhe anzubringen, um das Stativ gegen Umfallen zu sichern.

Die Leinen werden am Stativ mit Karabinerhaken eingehakt und am anderen Ende mit Erdankern am Boden fixiert.
Geräte Scheinwerfer Brücke
Eine Besonderheit bezüglich der Beleuchtungseinrichtung bildet die Drehleiter:
Die Scheinwerfer der DLK werden für die Dauer des Einsatzes über fest an den Scheinwerfern installierte Haltegestänge am Korb befestigt. Die Stromversorgung erfolgt über am Leiterpark in der Nähe des Korbes angebrachte Steckdosen, die eine feste Verbindung mit dem Stromerzeuger der DLK haben.

Bei Scheinwerferbetrieb ist nur eine Person im Korb zugelassen.

Geräte Scheinwerfer DLK
Link: http://www.web-portal-system.de/wps/hungen/dl/det/FF-Hungen/1514/

Beitrag Feuerwehrleinen
Autor: Jörg Kießwetter
Erstellt: 08.10.2007
Beitrag:
  • Verwendung:
    Zur Eigensicherung und Menschenrettung, Hinaufziehen und Herablassen von
    Ausrüstungsgegenständen
  • Fahrzeug:
    LF 16/12, LF 8/6 GG, HTLF 16, DLK 23/12, SW 2000 Tr.


Genormte Feuerwehrleinen sind 30m lang. Die bei der FF Hungen verwendeten Feuerwehrleinen werden gewickelt und in einem Beutel verstaut. Da die Leinen auch von einem in den Innenangriff vorgehenden Trupp eingesetzt werden, muss eine maximale Sicherheit gegen ungewolltes Auslaufen der Leine aus dem Beutel gewährleistet werden.

Es gibt sie in zwei Ausführungen:
► mit Holzknebel (1.Leinenende) und Kausche (anderes Leinenende)
► mit Karabinerhaken und Kausche

Geräte Fangleine mit Beutel

Geräte Fangleine mit Beutel 2

Die so gewickelte Leine wird in den Beutel eingeschoben. Der Holzknebel hängt ein Stück aus dem Beutel heraus.
Geräte Fangleine
Vorteile dieses Vorgehens:
► es entsteht ein kompaktes Leinenpaket
► die Leine passt garantiert in den Beutel
► kein Selbstauslegen der Leine
► geringer Platzbedarf beim Stauen im Fahrzeug

Die Leinen müssen nach jeder Benutzung einer Sichtprüfung unterzogen werden. Diese Sichtprüfung kann von dem jeweiligen Benutzer vorgenommen werden. Beschädigungen sind unmittelbar zu melden.
Die Leinen unterliegen einer Prüffrist/Prüfpflicht, d. h. werden die Leinen länger nicht benutzt, sind sie mindestens jährlich einer Prüfung zu unterziehen. Die Ergebnisse dieser Prüfung werden in Karteikarten festgehalten.

Eine Variante der Feuerwehrleinen sind die Arbeitsleinen. Arbeitsleinen sind im Gegensatz zu den naturfarbenen Feuerwehrleinen/Fangleinen rot eingefärbt. Sie unterliegen nicht einer Prüffrist/Prüfpflicht und werden ausschließlich im technischen Bereich eingesetzt.
Link: /wps/hungen/dl/det/FF-Hungen/1525/

Fahrzeug-Design-Konzept der FF Hungen
Erstellt: 22.12.2009
Beitrag: Fahrz GW-G 600 x 400

Feuerwehrfahrzeuge waren nicht immer rot - auch nicht in Hungen. Und in Hungen sind sie seit 2003 auch nicht "einfach nur rot", denn seither präsentiert sich der Fuhrpark im "Hungener Design".

Lesen Sie mehr:
Link: /wps/hungen/home/FF-Hungen/fahrzeug_design_ff_hungen/

Beitrag Rettungstasche für den Sicherungstrupp ("RIT-Bag")
Erstellt: 29.11.2009
Beitrag:

Rettungstasche für den Sicherungstrupp ("RIT-Bag")


Die Arbeit unter Atemschutz stellt immer eine besondere Gefahr dar. Insbesondere bei Durchführung eines Innenangriffs und an unübersichtlichen Einsatzstellen muss daher ein Sicherungstrupp in Bereitstellung stehen. Damit dieser Sicherungstrupp einem in Not geratenen Atemschutzgeräteträger adäquat Hilfe leisten kann, wurde Ende 2007 eine sog. Rettungstasche beschafft.

Die Rettungstasche beinhaltet ein zusätzliches Atemschutzgerät (eine Atemluftflasche, einen Druckminderer und einen Lungenautomaten) sowie Material zur Rettung eines Verunglückten.


Beitrag Automatisierter externer Defibrillator (AED)
Erstellt: 29.11.2009
Beitrag:

Automatisierter externer Defibrillator (AED)


Bei Einsätzen wird von den Feuerwehrleuten oft körperliche Schwerstarbeit abverlangt. Gerade die Arbeit unter Atemschutz stellt eine besondere Belastung für den menschlichen Körper dar. Leider ereignen sich bei der Arbeit der Feuerwehren immer wieder medizinische Notfälle – die Helfer werden selbst zu Patienten.

Damit im Ernstfall schnell Hilfe geleistet werden kann (denn nicht immer ist der Rettungsdienst vor Ort), spendete die REWE Zentral AG NL Hungen im Herbst 2009 der Feuerwehr Hungen einen automatisierten externen Defibrillator (AED).

Der AED wird in einem Notfallrucksack auf dem Einsatzleitwagen (ELW 1) mitgeführt.


Beitrag Wärmebildkamera (WBK)
Erstellt: 29.11.2009
Beitrag:

Wärmebildkamera (WBK)


Wärmebildkameras werden bei der Feuerwehr zur Suche von Brand- und Glutnestern, aber auch zur Personensuche eingesetzt. Bis vor wenigen Jahren standen im Landkreis den Feuerwehren lediglich zwei WBK zur Verfügung (eine WBK des LK Gießen und eine WBK der FF Laubach), welche im Rahmen der überörtlichen bzw. nachbarschaftlichen Hilfeleistung angefordert werden mussten. Mittlerweile verfügt jede "größere Feuerwehr", so also auch die Stützpunktwehr Hungen, über eine eigene WBK.

Die WBK wird auf dem LF 16/12 mitgeführt.


Beitrag Infrarot-Thermometer
Erstellt: 19.02.2010
Beitrag:

Infrarot-Thermometer


Bei Brand- und anderen Einsätzen ist es für eine Beurteilung der Gefahrenlage immer wieder wichtig, die Temperatur einer Oberfläche bestimmen zu können. Zwar verfügt die Feuerwehr Hungen auch über eine Wärmebildkamera (WBK), deren Temperaturbestimmung kann jedoch recht ungenau sein. Bis auf wenige Grad genau misst hingegen das Infrarot-Thermometer. Der tatsächliche Messpunkt wird durch einen Laserstrahl markiert. Umgangssprachlich wird daher auch manchmal von einem Laser-Thermometer gesprochen.

Das Infrarot-Thermometer wird auf dem Einsatzleitwagen (ELW 1) mitgeführt.


Beitrag Rollcontainer-Atemschutz
Erstellt: 29.11.2009
Beitrag:

Rollwagen-Konzept "Atemschutz"


Für den Transport von Druckbehältern gelten in Deutschland besondere Vorschriften. Diese Vorschriften finden ebenso beim Transport von Atemschutzgeräten (mit Atemluftflaschen) durch die Feuerwehr Anwendung. Die Feuerwehr Hungen hat daher in Eigenleistung zwei Rollcontainer "Atemschutz" konzipiert und gebaut, die einen sicheren Transport von Atemschutzgeräten ermöglichen.

Die beiden Rollcontainer kommen bspw. dann zum Einsatz, wenn bei einer größeren Schadenlage weitere Atemschutzgeräte benötigt werden oder aber benutzte Geräte von einer Einsatzstelle zur Atemschutzwerkstatt transportiert werden müssen.

Die Rollcontainer wurden von Michael Weber, Michael Domröse, Bernd Wallbott und Gerald Reitz konzipiert und gebaut.

Atemschutz Rollwagen