alarmierung web 1Prinzipiell bestehen zur Alarmierung der freiwilligen Feuerwehrkameradinnen und -kameraden zwei Möglichkeiten, nämlich die Alarmierung über Sirene und die sogenannte „stille“ Alarmierung. In Hungen werden beide Systeme parallel verwendet.

Bei der Alarmierung über Sirenenanlagen ertönt von den vier Sirenen im Gebiet der Kernstadt ein zweimal unterbrochener, einminütiger Dauerton, welcher den sogenannten „Feueralarm“ signalisiert. Diese Form der Alarmierung wird in Hungen i.d.R. lediglich tagsüber in der Zeit von 6 bis 18 Uhr eingesetzt, um die stille Alarmierung zu ergänzen. Neben dem Feueralarm, welcher lediglich der Alarmierung von Einsatzkräften dient, kann mit den Sirenen auch die sogenannte Bevölkerungswarnung (auch bekannt als Katastrophenalarm) signalisiert werden. Diese besteht aus einem einminütigen, auf- und abschwellenden Heulton. Alle Sirenen werden in regelmäßigen Abständen überprüft, so dass nicht immer eine akute Gefahr besteht, wenn die Sirenen ertönen. Die Termine der Überprüfungen werden rechtzeitig bekanntgegeben.
Bei der stillen Alarmierung werden die Einsatzkräfte individuell alarmiert. In Hungen verfügt dazu jedes Mitglied der Einsatzabteilung über einen Funkmeldeempfänger, über welchen neben der Alarmierung an sich auch sofort danach das Einsatzstichwort (Feuer, techn. Hilfeleistung, …) durch das Personal der Leitstelle Gießen übermittelt wird. Im Zuge der Umstellung des Funkbetriebs von Analogfunk auf Digitalfunk ist mittelfristig geplant, die vorhandene Funkmeldeempfänger durch digitale Meldeempfänger zu ersetzen. (dm)